Freitag, 6. Januar 2017

Schritt 1 - Erstmal raus aus der BG

Der erste Schritt ist getan und ein kleines Zimmer gefunden. Erstmal raus aus der Bedarfsgemeinschaft ist die Devise. Mehr dazu in diesem Artikel.

Zwei Zimmer ohne Balkon 

Wie gut, dass man Familie hat. Seit gestern bin ich offiziell umgemeldet und nicht mehr Bestandteil der Bedarfsgemeinschaft.

Nein, eine Wohnung ist es nicht geworden. Zwei Zimmer ohne Balkon, die auch den Ausschlag für den Namen der Seite hier gaben, wurden es. Bei der Mutter in einem Einfamilienhaus, in dem ich selbst viele Jahre aufgewachsen bin. Quasi habe ich mit 43 Jahren mein altes Kinderzimmer wieder bezogen bzw. bin da gemeldet. :D

Völlig unsinnig in meinen Augen und total bescheuert, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Die Ummeldung wurde natürlich in den Wochen vorher auch mit Familienangehörigen, dem aktuellen Hauseigentümer (Bruder) und meiner Mutter als eigentliche Mieterin besprochen. Einen kleinen und günstigen  Untermietvertrag über zwei Zimmer ohne Balkon bei der Meldebehörde vorgelegt und schon war ein neuer Aufkleber auf dem Ausweis. Ging ja Easy. Warum ist uns das nicht schon vor einigen Monaten eingefallen? Dann wäre längst deutlich mehr Geld in der Haushaltskasse geblieben und auch noch etwas in meiner eigenen Geldbörse.

Bei der Gelegenheit konnte auch der Arbeitsvertrag verlängert werden. Die Probezeit endete zum Jahreswechsel und bei dem Stress, den der neue Job so finanziell verursachte, wurde auch ernsthaft darüber nachgedacht, nach der Probezeit nicht weiterzumachen. Durch die Ummeldung auf die Adresse kann der Job jetzt weitergeführt werden und es wird wieder Geld verdient.

Nein, es macht wirklich keinen Spaß, wenn man am Zahltag das verdiente Geld fast komplett auf den Küchentisch legen muss, damit die Familie die Rechnungen bezahlen kann und man eigentlich, Dank der fehlerhaften Gesetze trotz Arbeit nur noch mehr Minus macht.
Die Königin meldet das der Behörde nun offiziell als "Trennung" und die Behörde darf für die etwas kleiner gewordene Bedarfsgemeinschaft nunmehr neu rechnen. Mal sehen, wie die das so finden werden.

Die Zimmer sind voll mit uralten Möbeln und in einem schon die Decke heruntergefallen. Sanierungsbedarf und zu Wohnzwecken gar nicht so unbedingt geeignet. Aber finanziell sollte mit der Neuberechnung jetzt wieder Ruhe und ein größeres Plus eintreten.
Versprochen wurden einige Renovierungsmaßnahmen und vielleicht auch neue Möbel, womit wir wieder bei IKEA wären. Mit Freunden und Arbeitskollegen war ich in den letzten Wochen schon öfters mal schnell in die nächste Filiale des Möbelhauses nach Rostock gedüst und habe auch schon mal geschaut, was man in der eigenen Wohnung so hinstellen könnte, wärend sich die Freunde bereits mit hübschen durchdestylten Möbeln eingerichtet haben.

Schauen wir mal weiter. Jetzt erstmal auf die neuen Bescheide warten.

Umgezogene Grüße
//O.F.