Sonntag, 15. Januar 2017

Schritt 2 - Vielleicht doch eine Wohnung mieten

Irgendwie verursachte die Abmeldung aus der Bedarfsgemeinschaft doch etwas mehr Stress als gedacht. Während man nunmehr zwar abgemeldet ist und fleißig gerechnet wird, droht nächstes Unheil. Mehr dazu in diesem Artikel.

Vielleicht doch eine Wohnung?

Ein paar Tage sind ins Land gegangen und es gibt wieder Neuigkeiten.
Die Behörde quittierte die Abmeldung meiner Person aus der Bedarfsgemeinschaft erstmal mit einer langen Liste an Maßnahmeträgern für 1-Euro-Jobs in der Stadt, um die sich die "Königin" jetzt auch noch kümmern darf. Mit meiner Ummeldebescheinigung hin und mit einer ziemlich blöden Liste wieder raus und der Info, dass das mit der Neuberechnung der Leistungen etwas dauern könnte. Irgendwie zweifeln wir gerade daran, dass die das so glauben.Wenigstens ist der Lohn jetzt erstmal safe und auch das Urlaubsgeld aus dem nicht genommenen Urlaub der letzten Monate bleibt erhalten.Zur glaubwürdigen Unterstützung der Tatsache müsste eventuell auch noch ein Anwalt bemüht werden. Aber auch diese Kosten sind vertretbar. So ein kleiner Schrieb ist nicht so teuer.

So ganz die Lösung mit der "Kinderzimmer-Meldeadresse" ist das dann aber doch nicht. Irgendwoher  kam die Info, dass die Abmeldung gegebenenfalls auch kontrolliert wird. Etwas ungünstig, da das eine Zimmer der Meldeadresse im Moment ohne Beton an der Decke nicht richtig bewohnbar ist.

Rechnerisch ginge aber in absehbarer Zeit auch eine ganz kleine Wohnung, da jetzt auch die Stunden im Job erhöht werden. Der Garten soll in Kürze aufgegeben werden, da der aus Zeitmangel sowieso nicht genutzt wird. Lagerplatz für Gartenzeug, Fahrradteile und kistenweise Autoteile wird benötigt. Die Garagen sind voll und soviel Stauraum ist da dann auch nicht um das Campinggeraffel zu lagern. Zudem viel zu feucht und wie die Erfahrung zeigt, bleibt da auch nicht viel lange in verwendbarem Zustand, wenn man da was einlagert. Der nächste Winter kommt bestimmt und Zeltausrüstung oder Möbel werden in den Garagen auch nicht besser.

Da das Gehalt jetzt erhalten bleibt, kann man nochmal mit spitzem Bleistift rechnen, was denn bleibt, wenn man vielleicht doch eine kleine Wohnung anmietet. Diese sind in preiswerter Variante nicht unbedingt leicht zu finden, doch mehr als 300 Euro dürfte die auch nicht kosten, damit sich das noch rechnet. Mal auf die Suche begeben und die einschlägigen Internetportale und Angebote bei Maklern absuchen. Sicher ist sicher.

Geplante Grüße
//O.F.